04.07. – Kein Zwischentag in Erlangen!!!

 

“Den nationalen Konsens durchbrechen – Gegen den rechten „Zwischentag“ in Erlangen

Am 4. Juli findet in der Burschenschaft Frankonia die rechte Messe „Zwischentag“ zum vierten Mal statt. Rechte Verlage, Organisationen und Szeneprominenz erhoffen sich durch ihr Treffen bei der Burschenschaft Frankonia eine bessere Vernetzung und eine Weiterverbreitung ihrer rassistischen, antisemitischen und frauenfeindlichen Ansichten. Das Treffen ist eines der Symptome für den sich verschärfenden rassistischen und nationalistischen Diskurs der europäischen Rechten in der Krise des Kapitalismus. Die gewaltsame kapitalistische Normalität, wie sie sich auch in der zunehmenden mörderischen Abschottung Europas oder der rassistischen Mobilmachung u.a. in der deutschen Gesellschaft zeigt, wird von solchen reaktionären Kräften ideologisch zugespitzt. Dieses Treiben erfordert entschlossene antifaschistische Intervention – die dabei nicht vergisst, dass dies nur ein Symptom der alltäglichen kapitalistischen Gesellschaft darstellt….” weiter auf No-Zwischentag

 

am 4. Juli 2015 auf nach Erlangen

den Zwischentag unmöglich machen

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antisemitische Karikatur in der Neuen-Presse Coburg

In der Zeitungsausgabe der Neuen Presse Coburg vom 06.06.2015 erschien folgende Karikatur zu den Ereignissen der Korruption in der Fifa:

antisemitische Karikatur

Die Karikatur bedient sich widerlicher antisemitischer Klischees. So wird die offensichtlich korrupte Person mit Hut, Hakennase und krausem Haar dargestellt und entspricht somit den äußerlichen Klischees der Darstellungen von Juden im 3. Reich.
Der in Deutschland weit verbreitete strukturelle Antisemitismus schreibt den Juden und dem „Weltjudentum“ schädliche Eigenschaften zu. Der Jude habe alle Fäden in der Hand, gilt als korrupt, mächtig und als treibende Kraft im Kapitalismus, ist allem voran aber gierig.
Für Antisemiten hat DER Jude überall seine Finger im Spiel, jetzt bedroht er auch noch den Volkssport des guten Deutschen.
Judenhass ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Gesellschaft, von diesen allgegenwärtigen, stillschweigend akzeptierten Ressentiments ist es zu Vernichtungsfantasien und ihrer Umsetzung nicht mehr weit. Der Karikaturist ist somit nicht irgendeine deutsche Kartoffel sondern reproduziert und verbreitet in seiner Zeichnung NS-Inhalte, und die Neue Presse Coburg druckt diese bereitwillig ab.
Das Coburg ein bayrisches Dreckskaff ist, welches nazistische Umtriebe und deren Sympathisanten toleriert, konservative-völkische Veranstaltungen wie der Coburger Convent hofiert und wie zuletzt in Sachen Max-Brose die Stadtgeschichte verdreht sollte längst bekannt sein. Es daher auch nicht verwunderlich, dass es so gut wie keine offene Kritik an dieser Karikatur gab.
Wir fordern die Neue Presse Coburg auf sich für diese Veröffentlichung zu erklären.
Gegen jeden Antisemitismus!

Das Thema Max-Brose Straße im Magazin Quer

Das Magazin Quer hat sich das Thema “Max-Brose-Straße” auch mal genauer angsehen und schafft so einen kleinen Ein-/Überblick zu dieser Geschichte. Auch in diesem wird klar, dass die Ehrung von Max Brose höchst bedenklich ist und zeigt einmal mehr, dass Coburg seine NS Vergangenheit unter den Tisch kehren will.

Sendung Quer vom 16.4.2015 Beitrag von min. 07.20 – 13.18

Wir stehen natürlich gegen eine Straße zu Ehren eines NSDAP Mitlgieds ein und kritisieren das Verhalten der Befürworter von Stosseck in dieser Sache stark. Ein detaillierter Kommentar unsererseits wird folgen.

Keine Ehre für Nazis!
Keine Straße für Brose!

18.4. Naziaufmarsch in Gotha

Am kommenden Samstag gilt es den Naziaufmarsch zum Desaster zu machen!

Refugees welcome – Racists and nazis not!
Den Naziaufmarsch in Gotha zum Desaster machen!

Am 18. April 2015 wollen Nazis und RassistInnen, rund um die Gothaer Kameradschaft “Bündnis Zukunft Landkreis Gotha” (BZLG), auf die Straße gehen, um unter dem Motto “Überfremdung stoppen. Deutsche Politik für deutsche Interessen” zu demonstrieren. Der Anlass für dieses rassistische Ereignis ist die Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis Gotha. Wir werden das nicht hinnehmen, und solidarisieren uns nicht nur mit den betroffenen Flüchtlingen, sondern fordern auch ein Ende mit der elendigen deutschen “Blut- und Bodentradition”, und der dazugehörigen deutschen Gesellschaft….” weiter auf welcometogotha

kommt und zeigt wer willkommen ist und wer nicht, auf nach Gotha!

nochmals gegen Sügida auf die Straße gehen

Heute wird nochmal, bevor stattdessen quasi Thügida den Platz einnehmen wird, Sügida in Suhl stattfinden.

Daher heißt es nochmal gegen diese Naziaufmärsche protestieren.

Auf nach Suhl! FUCK SÜGIDA!!!

Infos zu Sügida und den Protesten: fucksuegida.blogsport.de

Diskussion um “Von-Schulte-Straße”

Die Diskussion um die Umbenennung der “Von-Schulte-Straße” in “Max-Brose-Straße” beschäftigt nun schon länger die Lokalpolitik in Coburg.
Nun kritisierte laut BR auch Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, völlig zurecht die mögliche Umbenennung.

Da lassen es sich einige Coburger_innen nicht nehmen ihren Antisemitismus und Rassismus in den Kommentarspalten im Internet klar zum Ausdruck zu bringen.
Jede_r kann sich hier selbst ein Bild machen, nur einige der widerlichsten Kommentare von “stolzen” Deutschen…:

 

brose

 

 

ACHTUNG: Antifaschistischer Punk-Mailorder “Impact” von Neonazis gehackt

In der vergangenen Nacht wurde bekannt,dass Neonazis den Punk-Mailorder hacken konnten und an mehr als 40.000 Klarnamen, Adressen und weitere Kontaktdaten gelangen konnten. Diese wurden bereits über mehrere Plattformen im Netz verbreitet.

hier eine Mitteilung der Antifa-Bamberg:

“+++ ACHTUNG: Antifaschistischer Punk-Mailorder “Impact” von Neonazis gehackt +++

Eine Gruppe, die sich “National Sozialistische Hacker Crew” nennt, hat den unter Punks beliebten “Impact Mailorder” gehackt, angeblich mehr als 40.000 Datensätze (incl. Wohnadressen) erbeutet und diese nun zum Download ins Internet gestellt.

Sichtlich angepisst von Hack-Attacken auf Neonazi-Mailorder in der Vergangenheit, drohen die Neonazis nun damit, bei jedem weiteren Angriff auf Nazi-Onlineshops weitere 10.000 Daten zu veröffentlichen. Die ins Netz gestellten Daten sind authentisch, uns erreichten hierzu bereits mehrere Aussagen von betroffenen Usern…” (http://www.facebook.com/fcknzs.muc)

Uns liegen die Daten vor und können im Zweifelsfall checken ob Namen mit aufgelistet sind: antifabamberg@riseup.net (da mit Klarnamen im Netz vorsichtig umgegangen werden muss und auch wir zu eurem eigenen Schutz möglichst wenig Klarnamen von Antifaschist_innen mitbekommen sollten wäre das nur eine Möglichkeit falls ihr die entsprechenden Dateien nicht selber im Netz finden solltet und so eigenständig kontrollieren könnt ob eure Namen durch Nazis verbreitet werden)

FCK NZS!!!”